Mein Honorar richtet sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) bzw. dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB).

Es gibt drei Möglichkeiten, die Leistung des Steuerberaters abzurechnen: Gegenstandswert, Pauschalvergütung, Vergütung nach zeitlichem Aufwand.

Bitte beachten Sie auch den Umgang mit Auslagen und die Absetzbarkeit der Steuerberatungskosten.


Gegenstandswert

Für die Abrechnung der Leistung des Steuerberaters ist der Gegenstandswert als Bemessungsgrundlage heranzuziehen. Dieser ist z. Bsp. bei der Erstellung des Jahresabschlusses die Bilanzsumme, bei der Erstellung der Einkommensteuererklärung der Gesamtbetrag der Einkünfte, bei der Umsatzsteuererklärung ein Zehntel der Umsätze, bei der Finanzbuchführung der Jahresumsatz oder die höhere Aufwandssumme, etc.

Diesem Ausgangswert wird eine volle Gebühr gem. Steuerberatervergütungsverordnung zugeteilt. Hier rechnet der Steuerberater nun regelmäßig die Mittelgebühr ab, abweichend davon jedoch wenigstens die Mindestgebühr aber maximal die Höchstgebühr, jeweils abhängig von Schwierigkeitsgrad, Umfang und Bedeutung der konkreten Tätigkeit.

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Pauschalvergütung

Bei regelmäßig wiederkehrenden Leistungen (mindestens einmal jährlich) kann abweichend von der Berechnung nach Gegenstandswerten auch eine Pauschalvergütung vereinbart werden. Diese wird im vornherein schriftlich vereinbart und ist für mindestens ein Jahr gültig. Sie orientiert sich am zu erwartenden Aufwand. Der Vorteil liegt in der Kalkulation der genauen Kosten.

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Vergütung nach zeitlichem Aufwand

Lässt sich kein Gegenstandswert ermitteln erfolgt die Abrechnung des Steuerberaters nach Zeitaufwand, Bsp.: Prüfung des Bescheides, Begleitung und Teilnahme an Betriebsprüfungen, etc.

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Auslagen

Aufwand für Schreibauslagen, Post- und Telekommunikationskosten, Reisekosten, etc. wird gem. StBVV grundsätzlich gesondert in Rechnung gestellt.

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Absetzbarkeit der Steuerberatungskosten

Steuerberatungskosten können steuermindernd geltend gemacht werden. Dies wurde zwar seit dem 01.01.2006 etwas eingeschränkt, für Steuerpflichtige mit gewerblichen oder freiberuflichen Einkünften können diese Kosten jedoch weiterhin größtenteils angerechnet werden. Auch bei Steuerpflichtigen mit Überschusseinkünften können teilweise die Kosten als Werbungskosten abgesetzt werden.

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